Die Feuer von Anasoma von Mitchell Hogan

 

 

 

Titel: Die Feuer von Anasoma

Autor: Mittchel Hogan

Verlag: Heyne

Sprache: Deutsch

Erscheinungsdatum: 13.03.2017

Seitenanzahl: 719

 

 

 

 

 

Inhalt

Caldan ist zehn Jahre alt, als seine Eltern von den Schergen des Kaisers ermordet werden. Er selbst entkommt seinen Verfolgern und findet in einem Kloster Unterschlupf, wo er von den Brüdern in den Grundlagen der Arkanen Magie unterrichtet wird. Doch dann verletzt er Jahre später bei einer Prügelei unwillentlich einen Mitschüler und wird, mit nichts als ein paar Münzen in der Tasche, hinausgeworfen. Von nun an muss er sich alleine durchschlagen – in einer Welt, die noch immer von den Mördern seiner Eltern beherrscht wird. Für Caldan beginnt ein langer und steiniger Weg, an dessen Ende er einer der grössten Magier seiner Zeit sein wird …

 

Cover

Das Cover finde ich an sich schön, vor allem die  Farben. Der Titel sowohl die blaue Farbe passen auch zur Geschichte zusammen. Leider sehe ich keinen Zusammenhang zu dem Mann auf dem Cover und der Geschichte. Es geht um Zauberer ja, aber ich kann mich nicht erinnern, dass jemanden in der Geschichte so ausgesehen hat. Mit solch einem Stab in der Hand.

 

Meine Meinung

Die Feuer von Anasoma ist der erster Teil einer Reihe von Mitchel Hogan. Als ich das Buch als Rezenssinsexemplar angefragen habe, war mir das allerdings noch nicht bewusst. Doch während dem Lesen merkt man doch schnell das diese Geschichte kaum in ein Buch untergebracht werden konnte, weil sich der Autor viel Zeit für den Aufbau liess. Und genau das fand ich toll. Für mich muss eine gute Fantasy Geschichte mit einer fiktiven Welt viel "Worldbuilding" beinhalten. Mitchell Hogan ist es wunderbar gelungen die Athmosphäre eines antiken Zeitalters zu erschaffen.
Nachdem unser Protagonist, Caldan, in der Stadt Anasoma angekommen war, gingen der Handlungstrang erstmal etwas langsam voran. Was mich persönlich nicht gestört hat, weil der Schreibstil so flüssig war und ich diese Atmosphären von alten Städten und Welt so sehr mag. Ausserdem war es realistisch, dass sich Caldan erstmal in der neuen Stadt zurechtfinden musst.
In dem Buch gibt es immer wieder Kapitel aus den Sichten von 3 weiteren Charakteren. Mir gefiel es, dass diese Chrakter mysteriös waren. Während wir so ziemlich alles über Cadan wussten, mussten wir bei den anderen Charakter über ihre Vergangenheit spekulieren.
Gegen Schluss passieren verscheidene Ereignisse, die die Spannung des Buches drastisch erhöhern. Auch erfahren wir viele Dinge über die Zauberwelt, was vielen nur noch komplexer macht. Leider war mir das Ende dann doch zu schnell und ich hätte mir gewünschte mir, dass einige Fragen schon in diesem Buch beantworten werden.

 

Fazit
Die Geschichte des Buches gefällt mir sehr gut. Man merkt, dass der erste Band eher zum Aufbau gedacht ist, denn es gibt erst zum Schluss sehr viel Aktion.

Was mich an Caldan zum Teil gestört hat war seine Naivität gegenüber Fremden. Ich wünschte er hätte mehr Sachen hinterfragt oder auf sein Insikt gehört, wenn er bei Leuten ein schlechtes Gefühl hatte.
Mir hat das Buch nichts desto trotz sehr gut gefallen, was mich im Nachhinein erstaut, da ich sonst Bücher lieber mag, in denen viel passiert. Doch bei diesem hier war der Schreibstil und die Atmosphäre so gut. Ich freue mich schon riesig auf Band zwei, wo es dann hoffentlich so richtig losgeht. Ich gebe dem Buch 4 von 5 Sternen.

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