Elias und Laia - Die Herrschaft der Masken von Sabaa Tahir

 

 

 

 

Titel: Elias und Laia - Herrschaft der Masken

Autorin: Sabaa Tahir

Verlag: Bastei Lübbe

Sprach: Deutsch

Erscheinungsdatum: 15. Mai 2015

 

Cover:
Als ich das Cover zum ersten Mal gesehen habe, war ich nicht wirklich von Hocker gerissen. Ehrlich gesagt sprach mich das Cover so gar nicht an und nach dem ich den Klapptext gelesen habe, dachte ich dass es wieder ein übliche Love Stroy ist in der sich das Mädchen in den Feind verliebt. Ausserdem war mir der Name auch zu langweilig.

 

Irgendwann hab ich mir dann einige Rezensionen durchgelesen und alle schwärmte von dem Buch. Also musste ich es auch haben. Schliesslich wollte ich verstehen, was der ganze Hype um das Buch sollte. Mittlerweile habe ich mich an das Cover gewöhnt und finde es auch noch schön. Es passt einfach hervorragend zu der Geschichte. Den Namen finde ich für die Geschichte doch etwas zu trocken, vor allem weil das Buch im Englischen einen wunderschönen Namen hat (An Ember in the Ashes), aber daran kann man ja leider nichts mehr ändern.

 

Inhalt:
Das Buch spielt in einer Welt in der es zwei verschiedene Klassen gibt. Die Martialen und die Kundigen, wobei die Martialen die Kundien vor vielen Jahren gestürzt haben. Die Haupcharakter des Buches sind, wie der Titel schon verrät, Elias und Laia. Laia gehört zu den Kundigen und lebt zusammen mit ihrem Brudern und ihren Grosseltern. Ihre Eltern und ihre ältere Schwester sind vor geraumer Zeit von den Martialen getötet worden. Elias hingegen gehört zu den Martialen. Nicht nur das er ist sogar eine Maske. Die Masken sind Menschen die in der Schule Schwarzkliff zu Soldaten des Imperiums ausgebildet werden um diesem zu dienen. In anderen Worten sie werden zum Kämpfen, Foltern und Töten ausgebildet.
Eines Tages wird Laias Bruder Darin verhaftet, weil er ein Notizbuch mit Skizzen der Waffen des Imperiums besitzt und in Verbindung mit den Rebellen gebracht wird. Laia selbst muss bei dem Angriff der Soldaten fliehen, denn sie setzten ihr Haus in Brand. Laia seht sich gezwungen die Rebellen aufzusuchen, um sie um Hilfe zu bitten. Sie schliesst mit dem Anfrühre eine Deal ab, damit dieser eine Rettungsmission für ihren Bruder startet. Im Gegenzug dafür muss sie nach Schwarzkliff um die Kommandatin ausspionieren und den Rebellen immer wieder Bericht erstatten. Sie wird die Sklavin der brutalen Kommandatin und gerät in viele Schwierigkeiten und Intrigien. Ausserdem lernt sie dort Elias Veturius kennen, der um die Position des nächsten Imperator kämpft, der sowie einen Kampf in seinem Inneren führt.
Meine Meinung zu dem Buch:
Der Schreibstil des Buches gefiel mir sehr gut und ich war fand schnell in die Erzählung rein. Am Anfagen war bei Laia viel los doch nachdem ihr Bruder verhaftet worden ist und sie sich auf die Suche nach den Rebellen machten, war es etwas langweilig. Naja, nicht unbedingt langweilig. Es war nur so das zu diesem Zeitpunkt dann Elias Sichten im Buch viel spannender waren. Und ich fand auch im Allgemeinen das bei Elias mehr los war als bei Laia.
Mich hat überrascht das die zwei sich erst so spät im Buch kennengelernt hatten. Ich hatte irgendwie erwarten dass sie früher miteinander agieren würde, weil sie ja die Hauptcharaktere sind und für mich dann die meisten Handlungen beide Charaktere beinhalten sollte, aber dadurch das beide ihre eigen Sichten waren, fand ich das überhaupt nicht schlimm. Ganz im Gegenteil, so konnte man viel mehr von den einzelen Personen erfahren und auch wie sie zu den neben Charaktern stehen. Dadurch das die beiden ihren eigenen Plot hatten, war im Buch auch viel mehr los.
Auch wenn ich Laia und Elias shippen, fand ich es gut das die beiden Gefühle für andere hatten bzw. anfingen Gefühle für Nebencharaktere zu entwicklen. Das machte zwar das Ganze etwaskomplizierter, aber auch spannender und man fieberte total mit.

Allgemein finde ich dass es der Autorin sehr gut gelungen ist viele Emotionen in Einem zum wecken.
Die Geschichte war ausserdem brutaler als ich es selbst erwartet hatte. Vor allem der Umgang mit den Sklaven. Die Erzählungen waren dadurch sehr lebhaft und wirkten auch sehr realistisch.
Der Schluss war meiner Meinung nach ebenfalls, trotz miesen Cliffhangers sehr gelungen. Ich hatte nicht erwartet dass das alles am Ende so kommen würde. Und nach dem im Feritg war wollte ich unbedingt sofort das zweite Buch lesen und dass ist meiner Meinung nach, etwas das ein gutes Buch auszeichnet.

Fazit: Alles in Allem ist das Buch sehr empfehlenswert. Man merkte überhaupt nich, dass es das Debütbuch der Autorin war, weil es so gut schrieben wurde. Die Chaktere sind authentisch (vor allem Laia die alles andere ist als eine mutige Heldin, wie die sonstigen weiblichen Protagonisten in Fantasy Büchern) und die Autorin überzeugt mit lebhaften und fesselendem Schreibstil.

5/5 Sternen


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